Duisburg-Hochfeld

Soziales Zentrum St. Peter

     

katholisch

 

logoDie Kirche St. Peter wird zu einem sozialen Zentrum ausgebaut, das die Angebote des bisherigen Stadtteiltreffs integriert.


 

Duisburg-Hochfeld ist ein „Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf“, der stark durch Zuwanderung geprägt ist: Fast 44% der Einwohner/innen sind Ausländer/innen. Zurzeit findet ein starker Zuzug aus den neuen EU-Mitgliedsländern Rumänien und Bulgarien statt, viele dieser Neubürger/innen gehören zur Gruppe der Roma. Die Anzahl der katholischen Gemeindemitglieder ist in Hochfeld auf 4.800 gesunken und die ehemals drei selbstständigen Pfarren sind zu einer Gemeinde vereinigt worden, die rechtlich zur Duisburger Pfarrei Liebfrauen gehört (ca. 32.000 Mitglieder). Durch diese Umstrukturierung gibt es in Hochfeld eine Gemeindekirche, eine Filialkirche und die so genannte „weitere Kirche St. Peter“, die keine Kirchensteuermittel erhält.

 

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In den ehemaligen Gemeinderäumen von St. Peter gibt es den Stadtteiltreff CaKaDu (offener Kindertreff, Schulförderung, Kinder- und Jugendbücherei, Second-Hand-Laden), die Schulmaterialkammer der Kolpingsfamilie, eine Kindertageseinrichtung des Kita-Zweckverbandes, die Duisburger Tafel sowie die Frauenberatungsstelle SOLWODI. Eine Ordensgemeinschaft (Konvent mit vier Schwestern) lebt vor Ort. Der Pastoralplan der Pfarrei Liebfrauen sieht vor, dass der caritative Schwerpunkt der Gesamtpfarrei hier entstehen soll: als Zeichen, dass Kirche bei den Menschen bleibt. Dies geschieht in Kooperation zwischen dem Caritascentrum Mitte und der Pfarrei Liebfrauen. Mit der Stadt Duisburg bzw. der EGDU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH besteht ein regelmäßiger Austausch, z.B. über die Teilnahme an mehreren Stadtteilarbeitskreisen.

 


„Wir wollen auch weiterhin Menschen mit Jesus Christus in Berührung bringen, und dies muss nicht nur durch Gottesdienst geschehen, sondern auch durch diakonisches Handeln.“
Bernhard Lücking, Pfarrer




Aktivitäten

Das Soziale Zentrum St. Peter befindet sich noch im Aufbau, weshalb es sich genau genommen um die Zusammenführung bestehender Aktivitäten im bisherigen Gemeindezentrum und den Aufbau neuer Angebote an diesem besonderen Ort handelt. Betrieben werden sollen dort in enger Nachbarschaft ein Second-Hand-Laden, ein offener Spieltreff für Kinder, ein Erzählcafe für Frauen, ein Seniorentreff, eine Schulmaterialkammer sowie eine internationale Kinder- und Jugendbücherei. Ferner soll es Angebote zur Schulförderung für Kinder sowie Bildungsangebote für Frauen und Familien geben. Auch Stadtteilgremien sollen das Soziale Zentrum als Treffpunkt nutzen können. Und schließlich gehören auch meditative sowie religiöse Angebote zum Konzept des Sozialen Zentrums St. Peter; sie finden Raum in einer noch vorhandenen kleinen Kapelle.


Perspektiven

Kirche will durch lebendiges Zeugnis weiter nah bei den Menschen sein. Nach der Neuorganisation der Pfarreien im Bistum Essen heißt das für die Pfarrei Liebfrauen, zukünftig ihre caritativen Aktivitäten im Sozialen Zentrum St. Peter im Stadtteil Hochfeld räumlich zu bündeln. Es sollen ein bis zwei Stellen für hauptamtliche Mitarbeiter/innen geschaffen werden, darüber hinaus aber auch möglichst viele ehrenamtlich Engagierte für die Mitarbeit gewonnen werden. Das Zentrum soll mit seinem breiten Angebot ein gut besuchter und genutzter Treffpunkt im Stadtteil werden, so wie es zuvor die kirchlichen Einrichtungen am Ort auch schon gewesen sind. Mit seiner breiten Aufstellung kann das Zentrum dazu beitragen, den Menschen in Duisburg-Hochfeld eine Heimat zu geben und diese erlebbar zu machen.

 

Einweihung des Sozialzentrums St. Peter

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Der Umbau der ehemaligen Kirche ist fertig. Am 16. März 2013 wurde das Sozialzentrum St. Peter in Hochfeld zusammen mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck eingeweiht. Bereits seit Aschermittwoch finden der Kindertreff und die Schulförderung in der früheren Kirche statt. Nun folgt der zweite Teil des Umbaus. Der ehemalige CaKaDu-Treff und die Bücherei werden geräumt und für den Kleiderladen eingerichtet. Wenn dieser dann nach vorn zieht, kann die Duisburger Tafel die Büroräume in St. Bonifatius verlassen und hier einziehen.
   

Verantwortlich:

Caritascentrum Mitte
Klaus Peter Bongardt
Grünstr. 12
47051 Duisburg
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.caritas-duisburg.de


Kooperationspartner:

  • Kath. Pfarrei Liebfrauen Duisburg-Mitte

  • Stadt Duisburg

Räumliche Ebene:

Stadtteil

 

Einwohnerzahl:

Duisburg: 489.600
Hochfeld: 16.300

Themenbereiche:

  • Kinder und Jugendliche

  • Menschen mit Migrationsgeschichte

  • Familien

Handlungsfelder:

  • Alltagsbewältigung benachteiligter Bewohner im Quartier

  • Integrationsförderung von Menschen mit Migrationsgeschichte

  • Bildungsförderung von Kindern und Jugendlichen

 

 

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