KfS-Veranstaltungen

02./03.02.2012, Berlin: Wieviel Kirche braucht die Stadt?

Moderne Subsidiarität und die diakonische Dimension der Kirchen im Gemeinwesen

Im Rahmen des Projektes Kirche findet Stadt, das durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert wird, fand am 2. Februar 2012 in Berlin eine öffentliche Veranstaltung im Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt statt.

 

Kirche in der Stadt – das ist weit mehr als bloß die weithin sichtbaren Kirchengebäude. Und Subsidiarität ist weit mehr als ein aus der Mode gekommener Begriff der Sozialethik. Kirchengemeinden tragen auf vielfältige und oft unerwartete Weise zum Miteinander in der Stadt bei und suchen der Stadt Bestes - vor Ort und vielfach vernetzt in Kommune, Stadtteilen und Nachbarschaften.

Wie können diese Potenziale für eine sozial integrierte Stadtentwicklung noch besser genutzt werden? Wie werden kirchliche und gesellschaftliche Akteure füreinander sichtbar? 

Unter der Überschrift „Wie viel Kirche braucht die Stadt? Moderne Subsidiarität und die diakonische Dimension der Kirchen im Gemeinwesen“ diskutierten Bundesaußenminister a.D. Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB, der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes.

 

Unter dem Motto Kirche findet Stadt  stellen sich die beiden christlichen Kirchen gemeinsam mit ihren Wohlfahrtsverbänden den Herausforderungen städtischen Zusammenlebens in einer zunehmend interkulturellen und säkularisierten Gesellschaft. Im Miteinander der Verschiedenen und Fremden  will Kirche verlässlicher Partner im städtischen Zusammenleben sein. Gefragt wird nach dem Beitrag von Kirche im Gemeinwesen, in den Stadtteilen, in den Dörfern und Nachbarschaften: Kirche als zivilgesellschaftlicher Akteur im gemeinsamen Handeln mit Kommunen, Wirtschaft und anderen Organisationen.

  • Berlin, 2.2.2012Berlin, 2.2.2012
  • Berlin, 2.2.2012Berlin, 2.2.2012
  • Berlin, 2.2.2012Berlin, 2.2.2012
  • Berlin, 2.2.2012Berlin, 2.2.2012
  • Berlin, 2.2.2012Berlin, 2.2.2012

Eindrücke vom 2. Februar 2012, Französische Friedrichstadtkirche

Die  Weiterentwicklung  der  Nationalen  Stadtentwicklungspolitik begleiten die Evangelische und die Katholische Akademie Berlin mit einem ökumenischen Kooperationsprojekt.  Der  Beitrag  der  Kirchen und ihrer Organisationen zum Gemeinwesen wird diskutiert und auf seine zukünftige Gestaltung hin befragt: Was wäre eine zeitgemäße Form der Subsidiarität, in der Kirche und Kommune gemeinsam zum Wohle von Stadt und Land beitragen?


  • Schwanenwerder, 3.2.2012Schwanenwerder, 3.2.2012
  • Schwanenwerder, 3.2.2012Schwanenwerder, 3.2.2012
  • Schwanenwerder, 3.2.2012Schwanenwerder, 3.2.2012
  • Schwanenwerder, 3.2.2012Schwanenwerder, 3.2.2012

Eindrücke vom 3. Februar 2012, Schwanenwerder

Nach dem Auftakt in der Friedrichstadtkirche, zu dem eine erweiterte Öffentlichkeit eingeladen war, dienten die Tagungsbeiträge und Arbeitsforen auf Schwanenwerder der vertieften Reflexion. Die Tagungsdiskussion nahm die gesellschafts- und fachpolitischen Herausforderungen in den Blick, die die Arbeit der kirchlichen Wohlfahrtsverbände, Caritas und Diakonie verändern. Denn um die Aufgaben zu bewältigen, die sich  in  den  Gemeinwesen  und  Sozialräumen  stellen,  bewegen sich Kirchengemeinde, Bürgergemeinde und die Wohlfahrtsorganisationen neu aufeinander zu. Diese Entwicklung lässt neue Konzepte der am Gemeinwesen orientierten kirchlichen Arbeit erkennen.

 

Programm als pdf »

 

Dokumente der Veranstaltung: